Förderverein Christoph 7
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Luftrettungspionier besucht ehrwürdige alte Dame

Der in der nordhessischen Documenta-Stadt Kassel lebende Luftrettungspionier Hans-Werner Feder (* 1934) hat am gestrigen Mittwochnachmittag (15.07.2020) auf Veranlassung von rth.info-Korrespondent Jörn Fries erstmals das auf dem ehemaligen Henschel-Werksgelände befindliche Technik-Museum besucht.

 

Der praktische Arzt hatte im Sommer 1967 mit seinem dreiwöchigen Not-Arzt-Hubschrauber-Feldversuch in Neu-Anspach (Hochtaunuskreis/Hessen) die Grundlagen für den Aufbau der zivilen Luftrettung in der Bundesrepublik geschaffen (rth.info berichtete mehrfach).

 

Dort begrüßten ihn die beiden Mitglieder des rührigen Fördervereins der Luftrettungsstation Christoph 7 Kassel e.V., Jürgen Vöhl und Dirk-Uwe Bippart, und zeigten ihm die als Dauerleihgabe des Fördervereins im Technik-Museum beheimatete BO 105 C mit dem Kenner D-HDFK. Der Helikopter war von Mitte der 1970erjahre bis Mitte der 1990erjahre Stamm-Maschine in Kassel.

 

Er wurde von einer BO 105 CBS-5 (“SuperFive“) abgelöst, die wiederum Anfang 2008 durch eine EC 135 T2i ersetzt wurde.

 

 

 

Zum Gruppenfoto vereint: (v.l.n.r.) Jürgen Vöhl, Jörn Fries, Hans-Werner Feder und Dirk-Uwe Bippart vor der BO 105 C mit dem Kenner D-HDFK

 

 

Normalerweise im Fundus des Technik-Museums versteckt, konnte die BO 105 Covid-19-bedingt diesmal in der Ausstellungshalle besichtigt werden. Nach seinem Umzug von Ober-Mörlen nach Kassel 1968 betätigte sich Feder als niedergelassener Arzt in seiner eigenen Praxis und fuhr in seiner aktiven Zeit als Notarzt 1970 bis 1973 rund 800 Einsätze auf dem Notarztwagen des Arbeiter-Samariter-Bundes Kassel.

 

Im erst Ende 1974 am Kasseler Rotes-Kreuz-Krankenhaus stationierten Zivilschutz-Hubschrauber “Christoph 7“ flog Feder hingegen nur ein einziges Mal mit. Trotzdem war die Wiedersehensfreude groß.

 

Es entspannten sich intensive Gespräche, so dass die Zeit im Museum wie im Fluge verging. Aufmerksam gemacht auf die fachlich sehr tiefgehenden Fragen-und-Antworten-Runden, an denen sich auch Ludwig Pott vom Motorenmuseum in Bad Driburg OT Erpentrup (Kreis Höxter/NRW) beteiligte, kamen auch immer mehr Besucher zu der kleinen Gruppe und beteiligten sich an den Gesprächen.

 

Mit einem gemeinsamen Foto vor der BO 105 endete dieser kurzweilige Besuch am späten Nachmittag.

 

 

Wir danken für die Unterstützung:

 

Ingo Sondergeld, 1. Vorsitzender des Fördervereins der Luftrettungsstation Christoph 7 Kassel e.V., und den

Verantwortlichen des Technik-Museums Kassel e.V.

 

 

 

 

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